GOOGLE PLANT, BALD EIN EINFACH ZU BEDIENENDES CHROM-PLUG-IN FÜR DIE E-MAIL-VERSCHLÜSSELUNG AUF DEN MARKT ZU BRINGEN - TECHCRUNCH - EIGENSCHAFTEN - 2019

Anonim

Google gab heute bekannt, dass es in Kürze ein Chrome-Plug-in veröffentlichen wird, das eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung für webbasierte E-Mail-Dienste ermöglicht. Das Plug-In basiert auf dem OpenPGP-Standard für die E-Mail-Verschlüsselung.

Googles Plan ist es, die Verschlüsselung so einfach zu machen, dass sie sich unter Mainstream-Nutzern verbreiten kann. Gerade jetzt, wenn Sie nicht ziemlich technisch sind und Erweiterungen wie Mailvelope für sich arbeiten lassen können, ist die Verwendung von Google Mail - oder einem anderen gängigen E-Mail-Dienst - mit aktivierter Verschlüsselung ziemlich schwierig. Aus diesem Grund verschlüsseln nur sehr wenige Menschen ihre Nachrichten heute.

Während Google dieses Projekt heute angekündigt hat, startet es das Plug-in noch nicht. Stattdessen teilt es den Quellcode mit der Community, um sie zu testen und zu bewerten. Angesichts der jüngsten Probleme im Zusammenhang mit dem Heartbleed-Fehler in der OpenSLL-Bibliothek ist das wahrscheinlich der richtige Ansatz. "Die vorzeitige Bereitstellung von End-to-End könnte schwerwiegende Folgen für die reale Welt haben", sagt Google zu Recht.

Das Plug-in wird durch das Vulnerability Reward Program von Google abgedeckt, sodass Entwickler und Sicherheitsforscher, die Probleme damit haben, Preise für das Auffinden von Fehlern erhalten können.

Google sagt, dass das neue Plug-in "jedermann" ermöglichen wird, End-to-End-E-Mail-Verschlüsselung "über ihre bestehenden Web-basierten E-Mail-Anbieter zu ermöglichen." Es besteht die Möglichkeit, dass dieses Plug-in mit mehr als nur Google Mail funktioniert und auch andere beliebte Dienste abdeckt. Angesichts der Tatsache, dass die Empfänger Ihre verschlüsselte E-Mail irgendwie entschlüsseln müssen, wäre es nicht sinnvoll, dies nur für Gmail anzubieten.

Wie genau das neue Plug-in aussieht und wie es die Verschlüsselung im täglichen Gebrauch erleichtert, bleibt jedoch abzuwarten (wir müssen es zuerst selbst kompilieren und testen). Die Art der Verschlüsselung mit öffentlichem Schlüssel, die Google verwendet, ist in der Regel recht komplex. Google hat also eine große Herausforderung, wenn es darum geht, dieses System auch für technisch nicht versierte Benutzer verständlich zu machen.

Neben dieser neuen Erweiterung hat Google heute auch seinen ersten E-Mail-Verschlüsselungstransparenzbericht veröffentlicht, in dem beschrieben wird, wie viele E-Mail-Anbieter Nachrichten verschlüsseln, während sie sich zwischen Absender und Empfänger befinden. Derzeit sind laut Google 65 Prozent der Nachrichten von Google Mail an andere Anbieter verschlüsselt, verglichen mit nur 50 Prozent der eingehenden Nachrichten von anderen Diensten an Google Mail. Den vollständigen Bericht, der auch genau angibt, welche Anbieter diese Art von Verschlüsselung anbieten, finden Sie hier.