Das Konzept des Podcasting umschreiben: Teil I - Meinung - 2019

Anonim

Von Colin Dixon, Senior Analyst, IP Medien und
Michael Greeson, Gründer und CEO

Sie erinnern sich vielleicht daran, dass die Redakteure des New Oxford American Dictionary im vergangenen Jahr das "Wort des Jahres" für 2005 "podcasting" erklärt und "offiziell" den Begriff "digitale Aufzeichnung einer Radiosendung oder eines ähnlichen Programms" definiert haben das Internet zum Herunterladen auf einen persönlichen Audioplayer. "

Was ist in einem Namen?

Die meisten würden zustimmen, dass diese einfache Definition von "Podcasting" das Konzept recht gut zusammenfasst. Die Definition von TDG war sehr ähnlich und hob drei Hauptmerkmale von Podcasting hervor: (1) es verwendete dateibasierte Downloads (im Gegensatz zu Streaming), (2) es war abonnementbasiert (Sie registrieren sich und Podcasts werden automatisch auf einem "Push" -Programm) regelmäßigen Zeitplan) und (3) der Inhalt wurde dann auf tragbaren Geräten verbraucht. Wiederum würden wenige mit diesem Verständnis von Podcasting nicht einverstanden sein. Es schien genau zu sein.

Es ist interessant festzustellen, dass eine der Technologien hinter Podcasting (RSS oder "Really Simple Syndication") schon seit 2001 existierte, aber erst 2004 nutzten diejenigen, die die Technologie nutzten, es mit ihren tragbaren Musikplayern zu verbinden die meisten Fälle, ein iPod. Das war gut mit Apple, denn es bot eine bequeme Möglichkeit, die Faszination des Publikums für alles "Pod" anzuregen und den iPod als den Ermöglicher von Podcasting zu positionieren. Während Apple nicht auf den Namen "Podcasting" gekommen ist, klingt es sicherlich danach. Und Wahrnehmung ist Realität!

Die Relevanz der Portabilität

Frühe RSS-Konvertierungen sahen Portabilität war einer der wichtigsten Vorteile von Podcasting (dh, heruntergeladene Dateien ermöglichen On-Demand-Konsum von Inhalten unabhängig von einer Internetverbindung, während Streaming eine Live-Verbindung benötigt). Aber das war alles Portabilität - ein Vorteil von Podcasting, keine logisch notwendige Eigenschaft von Podcasting. Mit anderen Worten, sobald Podcasts auf einen PC heruntergeladen wurden, konnten sie auf einer Vielzahl von entsprechend aktivierten Geräten konsumiert werden - einige portabel und andere nicht. Es war einfach egal, wo oder auf welchem ​​Gerät der Inhalt verbraucht wurde.

Natürlich war dies nicht die Botschaft, die die Öffentlichkeit erhielt, da Apples Mediengerät Podcasting erfolgreich mit tragbaren Musikabspielgeräten (im Allgemeinen) und dem iPod (insbesondere) band. Portabilität war somit als notwendiger Bestandteil an Podcasting gebunden; Podcasting war ohne Portabilität nicht möglich (oder so ging die beliebte Linie). Podcasting ohne iPod zu verstehen? Sacrilege, sage ich dir. Wo ist die Romantik, die sexy-coole der "iPod Revolution"?

Andererseits, solange niemand wusste, dass die Podcasts nicht auf ein tragbares Gerät übertragen wurden - solange die öffentliche Vorstellung schwor, dass die beiden miteinander verbunden waren - war ihr Geheimnis sicher. Die Revolution würde weitergehen!

Sagen Sie mir nicht, wie Sie meine Podcasts verwenden können!

Laut einer kürzlich von Bridge Data durchgeführten Verbraucherumfrage wurde die Bedeutung der Portabilität für die Nutzung von Podcasts stark überbewertet. Tatsächlich erreichen mehr als 80% der Podcast-Downloads niemals einen tragbaren Player oder ein anderes Gerät - sie werden auf dem PC konsumiert (oder, noch schlimmer, hören oder löschen nie).

Entschuldigen Sie mich? Sie wollen sagen, dass vier von fünf "Podcaster" keine Podcasts auf einem tragbaren Gerät verwenden? Du meinst, das sind "poser podcaster"? Schande über sie - sie sind nicht länger im Country Club erlaubt.

Das Dilemma

Wir befinden uns in etwas Beigeschmack: entweder (a) ist unsere Definition von Podcasting ungenügend oder ungenau, oder (b) 80% von denen, die wir "Podcaster" nennen, sind nichts dergleichen.

Bevor wir 80% der Podcast-Nutzer als Anwärter abschreiben, sollten wir vielleicht unser Verständnis von Podcasting überdenken - was es ist, was es tut, wie es das tut und wie es die Verbreitung von Internet-Medien beeinflusst. Mit anderen Worten, gehen wir zurück zum Zeichenbrett und beginnen bei Null.

Feedback-Anfrage: Ihre Eingabe

Nächste Woche werden wir Teil II dieses Essays veröffentlichen und unsere virtuelle Whiteboard-Sitzung fortsetzen. Und wir laden Sie ein, uns dabei zu unterstützen. Denken Sie in der nächsten Woche über Podcasting nach, vielleicht sogar ein bisschen Recherche. Senden Sie uns Ihr Feedback, wir lesen es und fügen einige Ihrer Antworten in unseren nächsten Artikel ein, der am 30. März 2006 erscheinen wird.

Es wird das Lesen von Teil II angenehmer machen und Sie können vielleicht dabei helfen, das Konzept des Podcastings auf neue und aufregende Weise zu verfeinern.

Für weitere Informationen über The Diffusion Group, besuchen Sie unsere Website unter //www.thediffusiongroup.com/.

Die hier geäußerten Ansichten sind ausschließlich die des Autors und spiegeln nicht die Überzeugungen von Digital Trends wider.