SONY SAGT ENDLICH, DASS ES 2FA ZUM PLAYSTATION NETWORK HINZUFÜGT - TECHCRUNCH - EIGENSCHAFTEN - 2019

Anonim

Es sieht so aus, als ob Sony sich endlich dazu entschließt, dem PlayStation Network eine Zwei-Faktor-Authentifizierung hinzuzufügen - etwa fünf Jahre nach einer massiven Datenverletzung, die die Details von Millionen von Benutzern kompromittiert hat, einschließlich der Kreditkarten-Daten von Nutzern.

Das Unternehmen bestätigte gestern der Gaming-News-Website Polygon, dass es "eine 2-stufige Verifizierungsfunktion anbietet", um die Sicherheit für PlayStation Network-Nutzer zu erhöhen, obwohl es keinen Zeitrahmen für den Rollout gesetzt hat.

Wir haben uns mit weiteren Fragen an Sony gewandt und werden diese Geschichte mit jeder Antwort aktualisieren. Update: Das Unternehmen lehnte die Beantwortung bestimmter Fragen ab, gab jedoch die folgende Erklärung ab: "Um unsere Benutzer und ihre Konten weiter zu schützen, bereiten wir die Bereitstellung einer zweistufigen Überprüfungsfunktion vor. Weitere Details werden zu einem späteren Zeitpunkt veröffentlicht. "

Bei der Zwei-Faktor- (oder Zwei-Schritt-) Authentifizierung (2FA) wird eine andere Sicherheitsebene durchlaufen - indem nicht nur ein Benutzername und ein Kennwort für den Zugriff auf einen Dienst eingegeben werden müssen, sondern beispielsweise ein einmaliger Code, der generiert wird Mobilgerät eines Benutzers.

Auf der Gaming-Seite, Microsoft hat 2FA als Option für Xbox-Nutzer vor drei Jahren hinzugefügt, so dass Sony ist definitiv der Sicherheitsnachzügler hier.

In der Tat hat sich 2FA in den letzten Jahren zu einem immer größeren Teil der digitalen Sicherheit entwickelt, und mittlerweile bieten mehrere Mainstream-Online-Dienste diese Funktion an - darunter Twitter, Gmail, Snapchat und Slack. (Twofactorahuth.org führt eine praktische Liste der 2FA-Status von Websites und Services.)

Der 2011er Hack von Sonys PlayStation-Netzwerk ist nicht das einzige Mal, dass das Unternehmen in den letzten Jahren einen ernsthaften Hackerbruch erlitten hat. Ende 2014 hatten Hacker einen riesigen Cache von E-Mail-Daten durchgesickert, die von der Filmsparte des Unternehmens, Sony Pictures Entertainment, gestohlen worden waren, was zu großer Verlegenheit führte, da sensible persönliche und kommerzielle Daten online gelöscht wurden.